Géraldine Hélène Schramm
Géraldine Hélène Schramm    

Children's Corner

 

Zauberhaftes Spielzeugland mit Orchester 

Coburger Tageblatt (Carolin Herrmann)

 

(…) Claude Debussy. Der noble Herr war (…) am Sonntagvormittag persönlich anwesend, verkörpert von Schauspieler Stefan Mertl, der wiederum seine jüngste Tochter Rosalie dabei hatte. Sie spielte und tänzelte und träumte auf entzückende Weise Debussys Tochter Chou-Chou. Im Landestheater war am Sonntag schon Weihnachten, zumindest in der von Géraldine Hélène Schramm arrangierten zauberhaften kleinen Szenerie, die das musikalische Programm so anschaulich und lebendig werden ließ, dass sich die Kinder am Schluss der kurzweiligen dreiviertel Stunde, George Bizets „Le bal“ aus der „Petite Suite“ nochmals erklatschten (…) 

Für Georges Bizets „Petite Suite“ erhielt Chou- Chou Besuch von ihrem Cousin. Der junge Maximilian Weinkauf gab den kleinen Trommler Pierre, der in „Trompettes et Tambours“ präzise und differenziert in sicherem Einsatz zusammen mit dem Orchester spielte. Am Klavier kam es allerdings bei schwungvollen Szenen aus Bizets „Jeux d’enfants“, ursprünglich ja für vier Hände geschrieben, zu elenden Rangeleien zwischen Diana Zohrabyan, eigentlich Geigerin im 

Orchester, und ihrem „Chef“. Stähli verließ den Schauplatz mit einer von einem spitzen Fingernagel 

schmerzlich verletzten Hand. Sie musste von der liebevollen „Nanny“ (Luca Pauer) verarztet werden. Der Einsatz hatte sich jedoch gelohnt. Chou- Chou jedenfalls verstand am Schluss die „Kompostitionen“ ihres Vaters und brauchte den MP3-Player fürs erste gar nicht mehr. Diesen liebevoll und so unterhaltsam wie lehrreich konzipiertenm Kinderprogrammen, mit solchem Aufwand vom großen Orchester durchgeführt, ist unbedingt mehr Aufmerksamkeit zu schenken (…) 

 

 

Wenn der Elefant durchs

Theater Stapft

 

Neue Presse Coburg (B. Schellhorn)

 

Plötzlich werden alle Dinge lebendig, Puppen, Schnee, Elefanten, Kreisel erwachen in unserer Fantasie und leben in unseren Köpfen auf. Wir müssen nur die Augen schließen und dieser wundervollen Musik zuhören, und - siehe da - schon stapft der Elefant durchs

Landestheater. Und wer die Augen offen hat, der sieht ihn auf der Videoleinwand hinter den Orchestermusikern. Und keiner braucht Angst zu haben vor diesem Riesen, den eigentlich ist er nur ein Spielzeug von Chou-Chou (Rosalie Mertl), der Tochter also von Claude Debussy (Stephan Mertl).

Welch einen wunderbaren Weihnachtsabend dürfen wir mit den beiden, ihrer Nanny (Luca Pauer) und Pierre, dem kleinen Trommler (Maximilian Weinkauf) verbringen. Statt einer Stereoanlage oder I-Pod haben diese Glücklichen ein Klavier, ein ganzes Sinfonieorchester und wundersame Spielsachen in ihrer guten Stube. Zum Beispiel diesen oben genannten Plüschelefanten, der mit "Jimbo's Lullaby" (aus den "Children's Corner" von Claude Debussy) endlich ein würdiges Schlafliedchen bekommt.

Oder diese niedliche Schüttelkugel aus Glas: Kaum bewegt, spielt das Orchester "The Snow is Dancing"

und tausende Schneeflocken aus Licht schweben durch den Theaterraum. "Ahs" kommen von den Lippen der grossen, schon erwachsenen Kinder und die Kleinen lächeln selig. Und die chinesische Puppe die eben noch leblos auf dem Sofa sass, fängt plötzlich an zu tanzen (Chih-Lin Chan) und winkt uns allen zu.

 

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