Géraldine Hélène Schramm
Géraldine Hélène Schramm    

Folk Songs

Fotos: Andrea Kremper

 

Wunderbare Vielfalt der Klänge

Coburger Tageblatt

(Jochen Berger)

 

Willkommen im Zaubergarten der Klänge. Hier verwandeln sich Bilder und Worte, Licht und Sehnsucht in Musik. Hier verwandelt Musik wiederum Licht und Luft in Poesie (...)

Unter Leitung von Coburgs Generalmusikdirektor Roland Kluttig beweisen Musiker des Philharmonischen Orchesters und einige Gäste, wie farbenreich sich in Trio - ,  Septett -  und Oktett - Besetzung musizieren lässt. Seine raffinierte Instrumentationskunst demonstriert Maurice Ravel in seinem "Trois poèmes de Stéphane Mallarmé" ebenso eindringlich wie in seinen

"Chansons Madécasses".

Hier bewährt sich Rainer Scheerers Talent  als Rezitator mit seinem anschaulichen Vortrag der deutschen Übersetzungen. (...) Die szenische Einrichtung des Abends hat Geraldine Schramm übernommen. Ihr gelingt es, mit wechselnden Lichtstimmungen, mit Projektionen und einigen Requisiten sowie einer kleinen Schar Statisten klug Akzente zu setzen. Damit unterstützt sie die Wirkung des dramaturgischen schlüssig konzipierten Abends, der klangliche

Brücken schlägt, wo man sie zunächst vielleicht gar nicht vermuten würde.

(...) Begeistert ausdauernder Beifall und das Finale der "Folk Songs" als Zugabe.

 

Kleine Verführungen

Neue Presse

(Bernd Schellhorn)

 

Ute Döring steht wie eine Skulptur auf der kleinen Empore, wenn die Zuschauer den Raum betreten und ihre Plätze einnehmen (...) in der Szenischen Coburger Variante (Einrichtung Geraldine Schramm), wird gedimmt und nur die Beleuchtung auf der Bühne hochgefahren. Musiker und Dirigent treten ein und in Ute Döring regt sich das Leben.

Dann wird sie zu Wohlklang, denn die Textvorlagen sind gewagt. Frivol, sinnlich, erotisch auf den Punkt gebracht (...) Dann singt sich Ute Döring bei Berios eingängig -  geschmeidigen "Folk Songs" Stück für Stück in den Vordergrund, bis sie beim "Aserbaidschanischen Liebeslied" - in Tuchfühlung vor den Zuschauern stehend - durch die Stimmregister gleitet, gurrt, verführt und diesem Abend mit einem laut - lasziven - Ausbruch ein Ende setzt. (...) In der Reithalle trampelt das zahlreich eschienene Publikum und ruft " Bravo".

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