Géraldine Hélène Schramm
Géraldine Hélène Schramm    

Hambourg Mon Amour

Januar 2015 – ZEIT Online

Theater: Hambourg – mon amouR, als Hamburg noch frankreich war

Eine Collage aus Zeitzeugenberichten, Musik und Bildern entführt das Monsun-Theater-Publikum zurück in die "Franzosenzeit" Hamburgs.

Was passiert, wenn zwei Französinnen und ein Deutscher sich zusammentun, um in der theatralischen Collage Hambourg – Mon Amour das Hamburg zur Franzosenzeit wieder aufleben zu lassen? Es entsteht eine Art lebendig gestalteter Geschichtsunterricht, der Wissen vermittelt und dabei auch noch Spaß macht. Das Trio hat mithilfe von verschiedenen Zeitzeugenberichten, Musik und Bildern ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, in dem unter anderem geklärt wird, warum das Franzbrötchen seinen Namen trägt und woher vermeintlich typisch hamburgische Ausdrücke wie "pingelig", "plietsch" und "tschüß" stammen – drei Mal dürft ihr raten... Die Schauspielerin Véronique Elling, durch internationale Auftritte und als Dozentin für Schauspiel und Gesangsinterpretation bekannt, wird musikalisch von Mathias Husman begleitet. Regie führt Géraldine Hélène Schramm.

 

 

Für die Gestaltung des Bühnenbildes habe ich Gemälde aus der Hamburger Franzosenzeit Fotografien von heute gegenübergestellt. Der französische Fotograf Fréderic Mougenot und ich sind Ende 2014 zwischen Alster und Elbe unterwegs gewesen und haben von dem Standpunkt aus Fotos geschossen, an denen vor 200 Jahren die Maler ihre Staffelei vermutlich aufgestellt hatten.

 

 

Jacobi Kirche - damals
Jaocobi Kirche - heute (Foto: Frédéric Mougenot)
Jacobi Kirche - damals
Jakobi Kirche - heute (Foto: Frédéric Mougenot)
Sankt Georg - damals
Sankt Georg - heute (Foto: Frédéric Mougenot)
Grasbrook - damals
Grasbrook- heute (Foto: Frédéric Mougenot)
Jungfernstieg - damals
Jungfernstieg - heute (Foto: Frédéric Mougenot)
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